Jazzclub-Opera / Aachen                      Gemeinnütziger Verein
                                                                                 Freitag, den 30. Oktober 2015                                                                             20 Uhr
Totenhagen Zeitgenössisches Jazzquartett Laura Totenhagen - Stmme Felix Hauptmann - Piano Stefan Schönegg - Kontrabass Leifberger - Schlagzeug
Mit eigenen Kompositionen und den Arrangements zeitgenössischer Songs schafft das Jazzquartett Totenhagen eine dichte Atmosphäre und intime Stimmungen, die die Zuhörer verzaubern. Die Musiker Laura Totenhagen (Stimme), Felix Hauptmann (Piano), Stefan Schönegg (Kontrabass)  und Leif Berger (Schlagzeug) lernten sich innerhalb ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln kennen. Aus der ursprünglichen Triobesetzung ohne Schlagzeug wurde im Mai 2015 dann die Quartettbesetzung der nun der Schlagzeuger Leif Berger angehört. Das Quartett wagt sich an komplexe Stücke, löst deren Komplexität scheinbar auf und lässt sie leicht, fließend und gleichsam erzählerisch erklingen. Diesen besonderen musikalischen Erzählfluss schaffen sie dadurch, dass sie sensibel aufeinander eingehen - sich gegenseitig atmen lassen. In Ihrem aktuellen Programm beschäftigen sich die vier Musoker mit originals, Jazzstandards und Eigenkompositionen. Zwei Gedichte des syrischen Dichters und Intellektuellen Ali Ahmad Said, welcher auch unter dem Pseudonym Adonis bekannt ist, haben ihren weg in das Repertoire der Band gefunden (”Word” und “inLove” I Lost Myself) (laure Totenhegen). Totenhagen widmet sich außerdem Stücken von Kenny Wheeler, Mal Waldron oder Dave Holland. Auch Jazzstandards wie “Strange Meadowlark” oder “Whisper Not” haben ihren eigenen Weg in das Programm des Quartetts gefunden.
                    Samstag, den 31.Oktober 2015                  20 Uhr                                                                                
FABIAN DUDEK QUARTETT  Seit jeher zerren zwei Kräfte am Jazz. Da ist auf der einen Seite die Macht des Geistes, wie sie sich in ausgefuchsten Kompositionen niederschlägt. Doch von Anfang an gibt es auch das Andere, die ungestüme, wild forschende und nimmersatte Gewalt der Improvisation, die sich über das Regelwerk des notierten Werkes hinwegsetzen möchte. In der Musik des Fabian Dudek Quartetts manifestiert sich dieses prinzipielle Ringen um die gestalterische Oberhand.  Die Notation eröffnet in aller Regel die Kommunikation der Musiker, bevor diese Vorlage bald verlassen wird, um der momentanen Imagination Raum zu geben. Sobald das häufig nur wenige Takte andauernde Thema aufgegeben wird, liegt freies Gelände vor den Instrumentalisten. Dann haben sie alle Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten, mehr noch ihre grenzenlose Kreativität auszubreiten.  Die thematischen Vorgaben stammen in aller Regel vom Leader, Fabian Dudek, der seine Mitmusiker damit auf einen ungewissen Pfad voll musikalischer Abenteuer locken will. Auf sie kann er sich verlassen, liegen doch intensive Studien an verschiedenen europäischen Hochschulen hinter allen Beteiligten. Mehr noch: Man spürt, dass einige von ihnen auf eine gemeinsame künstlerische Sozialisation zurückblicken können. Das eint und hält zusammen. Jetzt haben sie sich alle an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln getroffen und fügen ihre Stärken für ein gemeinsames Neues zusammen. Hier entwickelt sich ein junger Jazz, der neugierig über Zäune hinwegschaut, der eine ganz eigene Sprache formuliert und versucht, in den nächsten Jahren eine wichtige Stimme im Sound unserer Tage zu entwickeln.   Fabian Dudek // Saxophon                    Moritz Wesp // Posaune                   Kevin Licht // Kontrabass                                                           Anthony Greminger // Schlagzeug
I NVENTRIO   ist   der   aussagekräftige   Name des     jungen,     'inventiven'     Klaviertrios     aus     NRW, bestehend   aus   dem   Bandleader,   Komponisten   und Pianisten    Richard    Brenner ,    dem    Kontrabassisten Moritz    Götzen ,    sowie    dem    Schlagzeuger    Niklas Walter . Die       3       Musiker       stellen       Ihre       musikalischen Fähigkeiten   ganz   in   den   Dienst   der   gemeinsamen ästhetischen      Vision,      die      von      romantischem Lyrizismus,              federndem              Puls              und hochenergetischem         Interplay         geprägt         ist. Ekstatische,    erruptive    Improvisationen    treffen    auf zarte,        lyrische        Melodien        und        komplexere kompositorische Strukturen auf magische, ruhige Momente. Zeitgemäß, aber immer nachvollziehbar. Die   Form   hierfür   findet   sich   in   den   Kompositionen   des   Bandleaders,   die   oft   seinen   Sinn   für   klassische Formen     und     Detailverliebtheit     widerspiegeln,     sowie     in     eigenständigen     Interpretationen     von Jazzstandards. Daß    das    musikalische    Konzept    aufgeht,    und    das    Zusammenspiel    passt,    zeigen    die    erfolgreichen Konzerte,   die   das   Trio   seit   der   Gründung   Ende   2012   gab-   darunter   ein   Mittschnitt   des   WDR   im   Rahmen des    'WDR3    Campusjazz'    und    die    musikalische    Zusammenarbeit    im    Rahmen    des    'Uli    Beckerhoff Quartett'.   Aus   dem   Uli   Beckerhoff   Quartett   ging   vor   kurzem   die   Cd   'Heroes'(dot   time   records,   NY) hervor.
Sonntag, den 1. November 2015  20 Uhr     
Wir danken folgende Institutionen und Firmen für Ihre Unterstützung
                                                               Peter Grawe EDV - Beratung